Spielberichte 2011/2012

Und am Ende jubelt Neuenhagen... 

Das Frauenteam hat es geschafft! Dank 14 Siegen in Folge setzten sich die Rot-Weißen die Meisterschaftskrone der Verbandsliga Nord auf. Mit perfekter Rückrunde und makelloser Heimbilanz spielte das Frauenteam seine bisher beste Saison! Auch der Gegner im letzten Heimspiel, die zweitplatzierte HSG Fredersdorf/Petershagen, musste die Neuenhagener Überlegenheit anerkennen.
Zwar verlief der Start etwas holprig (4:7), doch hatte sich die Abwehrreihe nach 15 Minuten auf die Fredersdorfer Bemühungen eingestellt und ermöglichte das Rot-Weiße Tempospiel. Der erste Höhepunkt ereignete sich dann kurz vor der Pause: 11:9 für das Frauenteam, bei Fredersdorfer Ballbesitz noch 20 Sekunden zu spielen, die Abwehr rackert und kämpft, erobert den Ball und schickt Nicki auf die Reise, die mit der Pausensirene das 12:9 erzielt. Die Halle stand Kopf! Niemand zweifelte mehr am Sieg. Ein Knackpunkt im Spiel!
Und die Rot-Weißen wollten den Sack jetzt zu machen: wie entfesselt spielten sie die Gäste nun an die Wand. Die Abwehr wurde zum Bollwerk, kein Weg war zu weit, kein Zweikampf zu viel. Krissi vereitelte sämtliche Frederdorfer Verzweiflungswürfe (und etwas mehr...)

Unter dem Jubel der großartigen Kulisse zogen die Neuenhagenerinnen davon (14:9, 18:11). Die Meisterschaft war zum Greifen nah. Vielleicht etwas zu nah: Neuenhagen verlor den Faden im Angriff, Fredersdorf bäumte sich noch einmal auf. Doch Jana und Krissi trugen das Team durch die letzten Minuten der Saison (20:17). Mit dem Abpfiff der souveränen Calauer Unparteiischen gab es nur noch Rot-Weißen Jubel! Die Mannschaft krönt mit diesem Erfolg ihre Entwicklung der letzten zwei Jahre! Vom Kellerkind zum Meister und Aufsteiger! Ein herzlicher Dank gilt der grandiosen Unterstützung durch die Fans und Freunde sowie dem Organisationsteam um Dr. Wolfgang Schulze und „Fritze“ Jäger! Ohne euch wäre diese tolle Saison nicht möglich gewesen!
In der nächsten Spielzeit greift das Frauenteam dann in der Brandenburgliga an und misst sich mit den stärksten Mannschaften des Landes. Gemeinsam können wir dort bestehen!

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Jana Schmidt (7/2), Caroline Steinhagen (4), Melanie Butter (3), Kerstin Heinrich (2), Dina Schmidt (2/2), Dominique Bartlik (1), Melissa Ziesmer (1), Franziska Bartl, Therés Eichert, Karoline Kempe, Jacqueline Lorenz, Kathrin Rockel

Zeitstrafen: 2x Steini, je 1x der überragende Mittelblock Franzi und Dina

Deutlicher Auswärtssieg

Im letzten Auswärtsspiel der Saison trat das Frauenteam der SG Rot-Weiß Neuenhagen beim HC Hennickendorf an. Im Hinspiel lieferten sich beide Mannschaften noch einen Kampf bis zum Ende. Entsprechend motiviert gingen die Rot-Weißen in die Partie: mit offensiver Abwehr sollten die heimischen Damen unter Druck gesetzt werden.
Und es lief wie erhofft. Zwar wurden anfangs noch ein paar Chancen ausgelassen, doch nach dem 6:5 gingen die Hennickendorferinnen im Neuenhagener Rückraumgewitter unter. Immer wieder agierte die heimische Deckung zu passiv – eine Einladung, die die Rot-Weißen Rückraumschützen gern annahmen. Das Spiel war zur Halbzeit beinahe schon entschieden (18:9).

Zwar hielt die Abwehr auch im zweiten Durchgang, doch unterliefen den Neuenhagenerinnen im Tempospiel einige Fehler. Trotz einer Reihe vergebener Chancen stand letztlich ein verdientes 34:20, womit die Rot-Weißen ihre Serie auf 13 Siege in Folge ausbauten.
Am kommenden Sonntag (6.5. 14 Uhr) steigt nun in der Neuenhagener Gartenstadthalle das Endspiel um den Aufstieg. Im letzten Saisonspiel stehen sich die beiden punktgleichen Erstplatzierten gegenüber. Die Rechung ist einfach: mit einem Sieg wollen die Rot-Weißen ihre starke Saison mit der Meisterschaft krönen! Dafür brauchen wir eure Unterstützung!

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Jana Schmidt (11), Dina Schmidt (8), Franziska Bartl (4), Caroline Steinhagen (4), Dominique Bartlik (3), Melanie Butter (3), Karoline Kempe (1), Therés Eichert, Kerstin Heinrich, Jacqueline Lorenz

Zeitstrafen: keine

Das Dutzend voll gemacht

Zum ersten Spiel nach der Osterpause begrüßte das Frauenteam der SG Rot-Weiß Neuenhagen den drittplatzierten SV Eichstädt in der Gartenstadthalle. Es trafen die zwei „heißesten“ Mannschaften der Staffel aufeinander: der Neuenhagener Serie von elf Siegen standen die zuletzt neun Erfolge der Gäste gegenüber.
Entsprechend ausgeglichen verlief die Anfangsphase. Zwar stand die Neuenhagener Abwehr stabil, doch eroberten die Gäste zu viele Abpraller, die ihnen zweite Wurfchancen und Strafwürfe einbrachten (2:2, 6:6). In der Folge wollten die Rot-Weißen mit offensiverer Deckung die langen Angriffe der Gäste früher stören. Dies gelang ausgezeichnet. Durch einige Ballgewinne konnten die Neuenhagenerinnen ihr Tempospiel aufziehen, woraus die erste nennenswerte Führung resultierte (11:9).
Dem Eichstädter Rückraum schwanden zunehmend die Kräfte, so dass die Angriffe der Gäste mehr und mehr an Struktur verloren. Die heimischen Frauen nutzten diese Schwächen, um zwischen der 30. und 45. Minute davon zu ziehen (13:10, 21:11).
Obwohl die erneut starke Eichstädter Torhüterin eine Reihe bester Chancen vereitelte, steuerte man auf einen sicheren Heimsieg zu. Die Neuenhagenerinnen nutzten die Gelegenheit, um Spielzeiten zu verteilen. So gab Therés Eichert ihr Debüt im Rot-Weißen Trikot und zeigte gleich einige vielversprechende Ansätze.
Mit 26:20 fuhren die Neuenhagenerinnen schließlich souverän den 12. Sieg in Folge ein. Damit können sie vom zweiten Platz der Verbandsliga Nord nicht mehr verdrängt werden. Am kommenden Sonntag treten die Rot-Weißen zum letzten Auswärtsspiel der Saison beim HC Hennickendorf an (14 Uhr, Sporthalle Rüdersdorf).

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dominique Bartlik (6), Dina Schmidt (5/1), Jana Schmidt (5/2), Kerstin Heinrich (4), Caroline Steinhagen (2), Melissa Ziesmer (2), Melanie Butter (1), Kathrin Rockel (1), Franziska Bartl, Therés Eichert, Karoline Kempe

Zeitstrafen: keine

Einseitige Partie

Im Nachholspiel des 17. Spieltags ließ das Neuenhagener Frauenteam den Bernauer Bären keine Chance. Trotz arbeits- und krankheitsbedingter Ausfälle setze man sich überlegen 36:13 durch.
Zwei Angriffe brauchte die Rot-Weiße Deckung, um sich auf die Bernauer Offensivbemühungen einzustellen. Doch danach spielten nur noch die Neuenhagenerinnen. Mit stabiler Abwehr, konsequent vorgetragenen Gegenstößen und flotter Ballbewegung im Positionsangriff setzten sie sich bis zur Pause auf 21:7 ab.
Die zweite Hälfte nutzten die Rot-Weißen dann zu einigen Experimenten. Der Vorsprung vergrößerte sich dennoch weiter. Trotz wechselnder Besetzungen stand die Abwehr stabil, so dass auch einige Fehler im Offensivspiel nicht ins Gewicht fielen.
Am Ende einer einseitigen Partie hatten die Neuenhagenerinnen den 11. Sieg in Folge eingefahren. Ein herzlicher Dank gilt den mitgereisten Fans und Freunden des Frauenteams! Für das nächste Heimspiel gegen den SV Eichstädt (22.4. 14:30 Uhr in der Neuenhagener Gartenstadthalle) freuen sich die Frauen jetzt schon auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung!

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Franziska Bartl (8), Jana Schmidt (8/2), Kerstin Heinrich (5), Dina Schmidt (4), Caroline Steinhagen (4/1), Melanie Butter (3), Karoline Kempe (3), Dominique Bartlik (1), Kathrin Rockel

Zeitstrafen: 1x Bartlik

Auswärtskrimi mit Happy End

Zum Gastspiel in Finowfurt reisten die Neuenhagener Handballerinnen mit viel Selbstvertrauen. Im letzten Spiel konnte man den drittplatzierten Liebenwalderinnen deutlich die Grenzen aufzeigen; nun sollten die Punkte aus Schorfheide entführt werden.
Und die Rot-Weißen starteten verheißungsvoll in dieses Vorhaben: durch geduldiges Angriffsspiel wurden immer wieder die Lücken der heimischen Abwehr offenbart. Dina Schmidt und Franziska Bartl drückten dem Spiel in dieser Phase ihren Stempel auf. Doch wie schon im Hinspiel konnte man sich nicht absetzen. Der Deckungsverband fand nicht zur gewohnten Aggressivität, so dass die quirlige Finowfurter Rückraumachse die Partie über 5:4 und 11:9 offen hielt. Dabei vereitelte Jenny Filusch im Neuenhagener Tor noch eine Reihe von Großchancen (u. a. zwei Strafwürfe). Zur Halbzeit stand ein 12:11 für die Rot-Weißen zu Buche.
Direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs agierten die Neuenhagener Gäste in Überzahl. Eigentlich ein Vorteil – doch zwei vergebene Torchancen und ein unglaubliches Schlagwurf-Gegentor später hatten die Finowfurterinnen Aufwind. Sie spielten nun die Rot-Weiße 6:0-Deckung mehrmals auseinander und gingen ihrerseits mit 16:14 in Führung. Die Auszeit war nötig und brachte auch gleich den gewünschten Erfolg. Ein 3:0-Lauf drehte das Spiel wieder zu Neuenhagener Gunsten. Die offensivere Abwehr der Rot-Weißen belebte nun mit einigen Ballgewinnen das Tempospiel. Insbesondere Dominique Bartlik tat sich hier mit 6 Toren (alle im zweiten Durchgang) hervor.
Beim 21:18 schien eine Vorentscheidung gefallen. Das letzte Aufbäumen der starken Finowfurterinnen reichte nicht mehr zum Punktgewinn. Mit kühlem Kopf und dem entscheidenden Glück spielten es die Gäste zu Ende (23:21). Nach Abpfiff konnte man am Neuenhagener Jubel ablesen, wie schwer dieser Auswärtssieg erarbeitet war. Mit dem nunmehr zehnten Sieg in Folge haben sich die Neuenhagenerinnen eine gute Ausgangsposition für den Saison-Endspurt gesichert.
Am kommenden Sonnabend (16 Uhr) soll die Serie beim Nachholspiel in Bernau ausgebaut werden. Bis dahin werden die Rot-Weißen ihre Abwehr wieder stabilisieren, um den Bernauerinnen ein harter Gegner zu sein.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dominique Bartlik (6), Dina Schmidt (5/1), Jana Schmidt (4/2), Caroline Steinhagen (4/3), Franziska Bartl (2), Melanie Butter (1), Kerstin Heinrich (1), Karoline Kempe, Jacqueline Lorenz, Kathrin Rockel, Melissa Ziesmer 

Zeitstrafen: je 1x Bartl, Lorenz, D. Schmidt

Revanche geglückt!

Am vergangenen Sonntag trafen die Handballfrauen im Spitzenspiel der Verbandsliga Nord auf die TSG Liebenwalde – der Gegner, der ihnen die bislang letzte Niederlage im Ligabetrieb beibrachte. Doch diesmal sollten sich die Rot-Weißen Dank überragender Abwehrleistung und starker Torhüterin Kristin Eichert durchsetzen.
In der ersten Halbzeit vergab man durch sehr fehlerbehaftetes Angriffsspiel eine deutlichere Führung. Immer wieder wählten die Frauen zu viel Risiko im Ballvortrag und ließen außerdem eine Reihe bester Einwurfchancen ungenutzt. Folgerichtig ging es nach 2:0 und 5:2 lediglich mit 8:7 in die Pause.
In der zweiten Hälfte belohnten sich die Rot-Weißen dann für ihre starke Deckungsarbeit. Zwar ließ man wiederum einige Chancen ungenutzt, doch setzte man sich vorentscheidend auf 16:10 ab. Liebenwalde fehlte es über die gesamte Spielzeit an Durchschlagskraft, so dass die Rot-Weißen nur 14 Gegentore hinnehmen mussten.
In der Schlussphase ließen sich die Neuenhagenerinnen auch von der offensiveren Deckung der Gäste nicht vom Weg abbringen. Sie sicherten sich mit 20:14 den achten Sieg im achten Heimspiel. Am nächsten Samstag steht das schwere Auswärtsspiel gegen Finowfurt auf dem Plan. Es ist das Ziel, mit einer ähnlich couragierten Abwehrleistung auch dort die Punkte einzufahren.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dominique Bartlik (4), Dina Schmidt (4), Melissa Ziesmer (4/1), Franziska Bartl (3), Melanie Butter (2), Jacqueline Lorenz (1), Jana Schmidt (1), Caroline Steinhagen (1/1), Kerstin Heinrich, Karoline Kempe, Kathrin Rockel

Zeitstrafen: je 1x Bartl, J. Schmidt

Ungefährdeter Kantersieg

Nach dem hart umkämpften Sieg vor Wochenfrist gegen Schwedt verlebten die Handballfrauen der SG Rot-Weiß Neuenhagen im Vergleich mit der OSG Fredersdorf einen ruhigen Sonntag Nachmittag. Der Tabellenletzte zeigte zwar hier und da gute Ansätze, hatte den Rot-Weißen aber insgesamt zu wenig entgegen zu setzen.
Die Neuenhagenerinnen versuchten sich über die gesamte Spielzeit mit ungewohnter Deckungsformation. Im ersten Durchgang hatte dies einige leichte Gegentore zur Folge. Zusätzlich wurden viele Konterchancen leichtfertig vergeben und auch im Positionsangriff präsentierte man sich zu ungeduldig. Entsprechend konnte die OSG das Spiel einigermaßen offen halten (12:7).
Beim Pausentee wurden kleinere Korrekturen für die Abwehr und den Gegenstoß besprochen, die auch gleich Wirkung zeigten. Die Deckung arbeitete nun effektiver und erlaubte den Gästen kaum noch gefährliche Abschlüsse. Durch einen 9:0-Lauf beendeten die Rot-Weißen jegliche OSG-Hoffnungen und steuerten auf den achten Sieg in Folge zu (25:10). Beim Endstand von 31:15 hatten alle Spielerinnen längere Einsatzzeiten erhalten und insbesondere in der zweiten Halbzeit etwas Selbstvertrauen getankt.
Da Bernau das Aufeinandertreffen mit den Neuenhagenerinnen auf den 31.3. verlegt hat, haben die Rot-Weißen nun zwei Wochen, um sich auf das Duell mit der TSG Liebenwalde vorzubereiten. Im Hinspiel bot man gegen diesen Gegner die schlechteste Saisonleistung und verlor 13:16. Am 18.3. steigt um 14.30 Uhr in der Neuenhagener Gartenstadthalle die Wiedergutmachung! Wir freuen uns einmal mehr auf all unsere lautstarken Freunde und Unterstützer!

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Franziska Bartl (8), Caroline Steinhagen (6/1), Melissa Ziesmer (6/1), Dina Schmidt (5), Melanie Butter (2), Dominique Bartlik (1), Kerstin Heinrich (1), Karoline Kempe (1), Jana Schmidt (1/1), Jacqueline Lorenz, Kathrin Rockel

Der Wille zum Sieg

(Dina Schmidt)

Zum Heimspiel in der Gartenstadthalle empfing das Team der SG Rot-Weiß Neuenhagen die Gäste aus Schwedt. Es galt, sich für die knappe Hinspielniederlage zu revanchieren und die gute Form der letzten Spiele zu bestätigen.
Die Neuenhagenerinnen begannen sehr nervös. Zwar stand die Abwehr von Beginn an kompakt, jedoch verhinderten unnötige Ballverluste und überhastete Abschlüsse eine frühzeitige Führung der Rot-Weißen. Außerdem ließ man bereits in der ersten Hälfte gute Chancen ungenutzt. So liefen die Gastgeberinnen permanent einem Rückstand von ein bis zwei Toren hinterher. Erst kurz vor Pausenpfiff wurde der hohe Kampfgeist mit der ersten Führung zum 7:6 belohnt.
Auch in der zweiten Hälfte stand die Neuenhagener Abwehr sehr stabil. Besonders Franziska Bartl schaffte es immer wieder, den Spielfluss der Schwedterinnen zu unterbinden. Die sehr gut aufgelegte Kristin Eichert unterstützte die gute Deckung zusätzlich mit vielen wichtigen Paraden. Im Angriff agierten die Neuenhagener Frauen etwas sicherer und ließen sich durch die ruppiger werdende Gangart der Gäste nicht beeindruckten. Die hart erarbeiteten 7m-Strafwürfe wurden jedoch viel zu selten genutzt. Mit einer Quote von knapp über 50% erwischte die Heimmannschaft einen schwarzen Tag vom Siebenmeterpunkt. Dennoch schafften es die Rot-Weißen mit viel Einsatz die Führung zu behaupten und konnten am Ende trotz schwacher Wurfausbeute mit 17:13 gewinnen.
Insgesamt haben die Neuenhagenerinnen dem Druck standgehalten und verdient zwei Punkte gesichert. Am kommenden Wochenende ist wieder hohe Konzentration beim Tempospiel und im Abschluss gefragt, um gegen das Team der OSG Fredersdorf den nächsten Heimsieg verbuchen zu können.

Es spielten: Jenny Filusch, Kristin Eichert (beide Tor), Dina Schmidt (4Tore / davon 3 Siebenmeter), Franziska Bartl (4), Caroline Steinhagen (3/2), Jana Schmidt (3/1), Kerstin Heinrich (2/1), Melissa Ziesmer (1), Jaqueline Lorenz, Karoline Kempe, Dominique Bartlik, Melanie Butter, Kathrin Rockel

Souveräner Heimsieg durch gute zweite Halbzeit

Nach zuletzt zwei starken Auftritten mit Auswärtserfolgen in Petershagen und Grünheide wollte das Neuenhagener Frauenteam seine kleine Serie ausbauen. Naturgemäß hatten die Gäste vom HSV Falkensee II etwas dagegen. Im Hinspiel taten sich die Rot-Weißen gegen diesen unangenehmen Gegner sehr schwer und trennten sich 17:17.
Entsprechend motiviert ging man ins Spiel: nach rasanten ersten Minuten fand man sich schnell 3:1 in Führung, ließ allerdings auch schon einige Chancen liegen. Die Neuenhagenerinnen brachten die kompakte Gäste-Abwehr geschickt in Bewegung und kreierten sich viele gute Chancen. Allerdings fand die Rot-Weiße Defensive noch nicht ins Spiel – Abstimmungsprobleme nutzten die Falkenseerinnen immer wieder zu leichten Toren. So lagen die heimischen Frauen zwar nie zurück, konnten sich allerdings auch nicht absetzen (5:5, 8:7). Zwei Gegenstöße bedeuteten das 12:9, doch ließ man sich kurz vor der Pause diese kleine Führung durch Unachtsamkeiten im Ballvortrag fast wieder nehmen (14:13).
Nach verhaltenem Beginn im zweiten Durchgang steigerte sich die Abwehr und setzte die Gäste immer mehr unter Druck. Auch Jenny Filusch zeigte insgesamt eine gute Partie im Neuenhagener Tor. Die stärker werdende Defensive resultierte postwendend in einigen leichten Toren (20:15). Mit der Zeit verließen die Falkenseerinnen nun die Kräfte – und wurden zum 24:16 ausgekontert.
Ungefährdet brachten die Neuenhagenerinnen es zum Ende und scheiterten lediglich knapp an der 30-Tore-Marke. Durch eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang distanzierten sie die Falkenseer Gäste schließlich mit 29:21 und setzen sich in der Tabellenspitze fest.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (8/5), Franziska Bartl (5), Dina Schmidt (5/2), Melissa Ziesmer (5), Melanie Butter (3), Jacqueline Lorenz (1), Kerstin Heinrich (1), Sabrina Radach (1), Kathrin Rockel

Zeitstrafen: 1x Bartl

Stets geführt – verdient gewonnen

Für das schwere Auswärtsspiel in Grünheide gesellte sich zu den Langzeitverletzten noch Dominique Bartlik, so dass den Neuenhagen Handballfrauen eine weitere taktische Variation genommen wurde. Trotzdem legten die verbliebenen Rot-Weißen eine solide Leistung aufs Parkett der Löcknitz-Halle und entführten mit verdientem Start-Ziel-Sieg beide Punkte.
Wie schon im Hinspiel entschieden sich die Rot-Weißen für eine offensive Deckungsvariante. Die Grünheider Rückraum-Schützen wurden so immer wieder in Zweikämpfe verwickelt. Ein schnelles 2:0 war die Folge.
Auch im weiteren Verlauf agierte die Abwehr aggressiv und produzierte die Ballgewinne, doch fehlte an diesem Tag ein wenig die Struktur im Gegenstoß. Zudem wurden einige gut herausgespielte Chancen nicht mit letzter Konsequenz abgeschlossen. Folglich blieb das Spiel eng. Mit 10:8 für die Neuenhagener Gäste ging es in die Pause.
Zwar erzielten die heimischen Damen den ersten Treffer des zweiten Durchgangs, unbeeindruckt davon setzten sich die Rot-Weißen jedoch etwas ab. Im Angriff wurde lang gespielt und Dina Schmidt bewies Durchschlagskraft aus dem Rückraum (15:10). Dies veranlasste die Grünheiderinnen, ihre letzte Trumpfkarte zu spielen: eine doppelte Manndeckung sollte die Wende bringen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit stellten sich die Rot-Weißen auf diese Maßnahme zwar ein, doch agierten sie nun oft in der Deckung zu nachlässig. So ließ man einige einfache Tore zu und erlaubte Grünheider Ergebniskosmetik. Die Partie endete schließlich mit 20:18.
Nach dem Sieg beim Tabellenführer besiegte das Neuenhagener Frauenteam damit auch den Vierten der Liga und etabliert sich in der Spitzengruppe. Am kommenden Sonntag gilt es, diese Erfolge gegen die zweite Vertretung des HSV Falkensee zu bestätigen – dieses Spiel wird alles andere als ein Selbstläufer. Das Hinspiel endete nach zähem Ringen mit 17:17. Anpfiff ist um 14.30 Uhr in der Neuenhagener Gartenstadthalle. Die Rot-Weißen freuen sich auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans und Freunde.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (6/3), Caroline Steinhagen (4), Melissa Ziesmer (4), Kerstin Heinrich (3), Melanie Butter (2), Sabrina Radach (1), Franziska Bartl, Karoline Kempe, Jacqueline Lorenz, Kathrin Rockel

Zeitstrafen: je 1x Lorenz, Ziesmer

Starke Teamleistung bringt Auswärtssieg

Am vergangenen Sonntag trat das Frauenteam bei der HSG Fredersdorf/Petershagen an und fügten diesen die erste Saisonniederlage im Ligabetrieb zu (23:19).
Doch es ging ein wenig holperig los: nach eigentlich gutem Aufbauspiel in den ersten Angriffen wollte der letzte Pass nicht gelingen, so dass Fredersdorf mit 1:3 in Führung ging. Jenny hielt die Rot-Weißen in dieser Phase mit einigen sehenswerten Paraden im Spiel.
Anschließend drückten die Neuenhagenerinnen allerdings ihr Konzept durch. Mit diszipliniertem Angriffsspiel und starker Deckung übernahmen sie die Führung (5:3) und gaben diese bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand. Jede Spielerin erzeugte Torgefahr, insbesondere Franzi präsentierte sich in bestechender Form. Die Fredersdorfer Abwehr wusste sich oft nur mit 7m-würdigen Fouls zu helfen. Zudem wurde das sonst so gefährliche Umkehrspiel der heimischen Damen durch vollen Einsatz im Rückzugsverhalten beinahe neutralisiert.
Und selbst als die Fredersdorferinnen zur Mitte der zweiten Halbzeit einen kurzen Lauf entwickelten (von 18:13 auf 18:16), hatten die Rot-Weißen in Krissi die richtige Antwort parat. Sie konnte zum Ende der Partie einige wichtige Akzente setzen und hielt so den Sieg fest.
Am kommenden Wochenende gilt es diesen Erfolg zum Rückrundenstart in Grünheide zu bestätigen. Nur mit einer ähnlich couragierten Mannschaftsleistung wird dies möglich sein.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (7/4), Caroline Steinhagen (5/3), Dominique Bartlik (4), Franziska Bartl (2), Melanie Butter (2), Melissa Ziesmer (2), Kerstin Heinrich (1), Karoline Kempe, Jacqueline Lorenz, Sabrina Radach, Kathrin Rockel

Trotz Niederlage gut verkauft

Die Vorzeichen für das Achtelfinale des Landespokals konnten schlechter kaum sein: 7 einsatzfähige Feldspielerinnen – einige davon mit Trainingsrückstand – und ein übermächtiger Gegner. Doch „Aufgeben“ gehörte an diesem Samstag nicht zum Vokabular des kleinen Aufgebots vom Neuenhagener Frauenteam. Die Frankfurter Gäste, ihrerseits Tabellenführer der Ostsee-Spree-Liga und letztjähriger Pokalsieger, gingen als klarer Favorit in die Partie.
Etwa 10 Minuten brauchten die Rot-Weißen, um den übermäßigen Respekt vorm Gegner abzulegen. Bis dahin hatten die jungen Frankfurterinnen über ihr gefährliches Tempospiel ein 8:1 erzielt. Doch die heimischen Frauen wollten es nicht ohne Kampf über sich ergehen lassen: geduldig im Angriff und mit vollem Einsatz im Rückzugsverhalten wurde der Rückstand vorerst nicht größer (4:10). Einige Male wusste man den Gegner zu ärgern: so etwa beim 7m-Lupfer von Dina Schmidt oder pariertem Gegenstoß von Jenny Filusch. Zur Halbzeit stand ein 6:15.
Den zweiten Abschnitt begannen die Frankfurter Juniorinnen mit hohem Tempo und enteilten bis auf 8:22. Doch erneut kämpften die Neuenhagenerinnen um ein besseres Ergebnis und wurden belohnt. In der Deckung ging man wieder aggressiver zu Werke und zwang die Gäste mehrmals zu Einzelaktionen und unüberlegten Abschlüssen. Bis zum Endstand von 13:26 wurde geschuftet und gerackert – die Rot-Weißen verabschiedeten sich erhobenen Hauptes aus dem diesjährigen Pokal.
Am kommenden Wochenende tritt man im Ligabetrieb in Petershagen an und wird dort dieselbe kämpferische Einstellung aufs Parkett bringen.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Kerstin Heinrich (5/4), Dina Schmidt (4/2), Franziska Bartl (1), Karoline Kempe (1), Sabrina Radach (1), Kathrin Rockel (1), Dominique Bartlik

Zeitstrafen: je 1x Bartl, Rockel

Über den Kampf zum Sieg

Zum letzten Spiel des Jahres empfingen die Handballerinenn der SG Rot-Weiß Neuenhagen die Vertretung des HC Hennickendorf in der Gartenstadthalle. Mit einigen ehemaligen Neuenhagenerinnen in ihren Reihen wollten diese den Rot-Weißen ein harter Gegner sein.
Anfangs ließen sich die heimischen Frauen dadurch jedoch nicht beeindrucken und legten ein schnelles 3:0 vor. Über 5:2 wurde der Vorsprung bis zum 9:5 gehalten.
Die spielerisch limitierten Hennickendorferinnen legten nun eine noch ruppigere Gangart an den Tag. Daraus resultierten zwei verletzungsbedingte Ausfälle bei den heimischen Frauen, die das Spiel in der Folge stocken ließen. Zur Halbzeit hatten sich die Gäste auf 10:8 heran gerobbt.
Und auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild kaum: der Spielfluss war verloren – über den Kampf und hart erarbeitete Tore blieben die Rot-Weißen in der Partie (12:11, 13:13). Als die Gastmannschaft erstmals vorlegen konnte, war sogar die Überraschung möglich.
Doch die Neuenhagenerinnen waren nicht bereit, mit einer Niederlage in die Weihnachtspause zu gehen. Die Deckung stabilisierte sich und auch im Angriffsspiel schaffte man es nun besser, die kompakte Gästeabwehr in Bewegung zu bringen. Durch vier Tore in Folge drehten die Rot-Weißen das Spiel vom 18:19 so zum 22:19. Beim Endstand von 23:20 waren die Neuenhagenerinnen überglücklich mit dem hart erarbeiteten Sieg.
Wir wünschen den Verletzten schnelle Genesung und allen Fans und Freunden erholsame Feiertage! Zum ersten Spiel des neuen Jahres treten die Neuenhagener Frauen am 07.01.2012 im Landespokal gegen das Juniorteam des Frankfurter HC an. Anpfiff ist 17 Uhr in der Gartenstadthalle in Neuenhagen.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (9/6), Jana Schmidt (5), Dominique Bartlik (3), Kerstin Heinrich (3), Caroline Steinhagen (2), Franziska Bartl (1), Melanie Butter, Jacqueline Lorenz, Sabrina Radach, Melissa Ziesmer

Zeitstrafen: 2x Steinhagen, je 1x Radach, J.Schmidt, Ziesmer

Wichtiger Auswärtssieg

Am Samstag Abend traten die Handballerinnen der SG Rot-Weiß Neuenhagen zur schweren Auswärtspartie beim SV Eichstädt an. Erneut mussten einige verletzungs- und arbeitsbedingte Ausfälle kompensiert werden. Doch die verbliebenen Spielerinnen fanden gut ins Spiel.
Obwohl die gut aufgelegte Melanie Braun im Tor der Oberkrämerinnen einige klare Chancen vereitelte, legte man ein schnelles 7:3 vor. Auch durch die Auszeit des Heimteams ließen sich die Rot-Weißen nicht von ihrem Weg abbringen. Zwar ließ man in der Abwehr einige Male die taktische Disziplin vermissen, doch blieb der Vorsprung bis zur Pause konstant (13:9).
Für den Beginn der zweiten Halbzeit erwarteten alle Beteiligten einen Sturmlauf der heimischen Eichstädterinnen. Allerdings hielten die Rot-Weißen routiniert dagegen. Besondere Stärke demonstrierten die Frauen in den Sondersituationen: alle drei Unterzahlsituationen wurden gewonnen, die eigene (doppelte) Überzahl mit 4:0 gelöst.
Auch eine Umstellung der Eichstädter Abwehr brachte nur kurz Unruhe ins Neuenhagener Angriffsspiel. Durch Torgefahr von allen Positionen fanden die Rot-Weißen variable Lösungen und lagen stets souverän in Führung (20:11, 25:16). Der Abwehrverband agierte weitgehend stabil, doch hätten durch taktisch disziplinierteres Auftreten noch einige Gegentore verhindert werden können.
Insgesamt präsentierten sich die Neuenhagenerinnen in einer durch hervorragende Torhüterleistungen geprägten Partie als die ausgeglichenere Mannschaft und fuhren so vollkommen verdient beide Punkte ein.
Am kommenden Wochenende gastiert zum letzten Spiel des Jahres der HC Hennickendorf in der Neuenhagener Gartenstadthalle (Sonntag, 14.30 Uhr).

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (7/5), Jana Schmidt (6), Kerstin Heinrich (5), Caroline Steinhagen (5), Franziska Bartl (2), Melanie Butter (2), Jacqueline Lorenz, Sabrina Radach

Zwei sichere Heimpunkte

Zum dritten Heimspiel der aktuellen Spielzeit begrüßten die Neuenhagener Handballerinnen den Finowfurter SV in der Gartenstadthalle. Nach der unnötigen Niederlage in Liebenwalde wollten die Rot-Weißen die Punkte unbedingt in Neuenhagen behalten.
Doch startete dieses Vorhaben etwas holprig: zwar zeigte man im Angriff gute Ballbewegung und sichere Abschlüsse, doch fanden die Rot-Weißen in der Abwehr noch nicht zu ihrer gewohnten Kompaktheit. Die Gäste konnten so immer wieder vorlegen (1:2, 5:7). Erst als sich die Neuenhagenerinnen in der Deckung konsequenter halfen, resultierten einige leichte Tore im Gegenstoß. Zur Halbzeit stand es entsprechend 14:11.
Für die zweite Spielhälfte nahm Kristin Eichert den Platz zwischen den Pfosten ein und fand sofort ins Spiel. Ganze dreizehn Minuten bissen sich die Gäste an ihren Reflexen die Zähne aus. Zusätzlich entschärfte sie drei Strafwürfen und präsentierte  sich als hervorragender Rückhalt. Zwar taten sich die heimischen Frauen in der Offensive nun etwas schwerer, doch waren sie beim 18:11 auf dem Weg zum sicheren Heimsieg.
In der Endphase geriet dieser nicht mehr in Gefahr. Allerdings ließen die Rot-Weißen eine Reihe klarster Chancen aus, so dass die Gäste beim Endstand von 21:16 durchaus gut bedient waren.
Am kommenden Wochenende steht für die Neuenhagenerinnen das schwere Auswärtsspiel in Eichstädt auf dem Programm. Jede Spielerin wird dort an ihre Grenzen gehen müssen, um erfolgreich zu sein.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (9/5), Franziska Bartl (5), Caroline Steinhagen (2), Jana Schmidt (2), Kerstin Heinrich (2), Melissa Ziesmer (1), Melanie Butter, Karoline Kempe, Jacqueline Lorenz, Sabrina Radach

Zeitstrafen: 1x Lorenz

Der Verletztenmisere getrotzt

Der weiterhin kleine Kader der Neuenhagener Handballfrauen fuhr in der zweiten Runde des Brandenburger Landespokals einen ungefährdeten Sieg bei der TSG Lübbenau ein (35:17). Die heimischen Damen, sonst in der Verbandsliga Süd aktiv, hatten den dezimierten Rot-Weißen insgesamt wenig entgegen zu setzen.
Die Neuenhagener Gäste fanden gut ins Spiel (2:0). Durch einige technische Fehler im Aufbauspiel gelang es allerdings vorerst nicht, sich abzusetzen (2:1, 3:2). Als die Rot-Weißen jedoch zu ihrem Tempospiel fanden, legten sie über 6:2 und 12:4 bis zur Halbzeit einige Tore vor (18:7). Die Lübbenauerinnen erzeugten insgesamt zu wenig Gefahr im Rückraum, so dass die Gäste-Abwehr nur in der Seitwärtsbewegung gefordert war.
Dieses Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang kaum. Die Neuenhagener Abwehr hielt – Ballgewinne und Konter waren die Folge. Jede einzelne Spielerin lieferte ein gutes Spiel ab und auch die Chancenverwertung – das Manko der letzten Spiele – lag diesmal im normalen Rahmen. Besonders erfreulich war das Debüt von Jacqueline Lorenz, die auch prompt das Tor zum 35:17-Endstand erzielte.
Eine einseitige Pokalpartie endete so mit dem Einzug der Neuenhagener Gäste in die nächste Runde. Am kommenden Wochenende geht es für die Rot-Weißen wieder um Punkte in der Liga: der Finowfurter SV gastiert am Sonntag (14.30 Uhr) in der Neuenhagener Gartenstadthalle.

Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Franziska Bartl (8), Caroline Steinhagen (6/1), Jana Schmidt (5/1), Melissa Ziesmer (5), Dina Schmidt (4/2), Melanie Butter (3), Kerstin Heinrich (3), Jacqueline Lorenz (1)

Zeitstrafen: je 1x Bartl, D. Schmidt, Ziesmer

Defensiv hui, offensiv pfui

Die Neuenhagener Handballfrauen durchleben im Moment eine schwierige Phase. Zahlreiche Leistungsträger sind angeschlagen oder verletzt, einige Rekonvalenszente brauchen noch Zeit, um wieder zu ihrer gewohnten Form zu finden. Entsprechend stockend lief die Saison bisher: in den ersten drei Auswärtspartien in der Liga konnten die Rot-Weißen lediglich einen Sieg einfahren.
Auch am vergangenen Wochenende musste man beim Spiel in Liebenwalde ohne fünf Leistungsträger auskommen. Trotzdem verlief die erste Halbzeit im Prinzip ganz nach dem Geschmack der Neuenhagenerinnen: durch gutes Rückzugsverhalten und eine stabile Deckung ließ man keine leichten Tore zu. In der Offensive zeigten sich die Rot-Weißen geduldig und erarbeiteten sich Chancen. Doch etwas passte nicht: man scheiterte ein ums andere Mal am Pfosten oder der Liebenwalder Torhüterin. Zur Halbzeit (7:6) fanden sich die Gastgeberinnen folglich auf Augenhöhe, obwohl das spielerische Übergewicht klar auf Rot-Weißer Seite lag.
Das sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern: nach guten ersten Minuten (11:9) flachte das Niveau zusehends ab. Es entwickelte sich ein ganz schwaches Verbandsligaspiel, das weder Zuschauern noch Verantwortlichen Grund zur Freude bereiten konnte. Beide Angriffsreihen taten sich enorm schwer, zwingende Torchancen waren Mangelware. Die heimischen Damen erwiesen sich dann in der entscheidenden Phase als etwas glücklicher und behielten mit 16:13 beide Punkte in Liebenwalde.
Aus Rot-Weißer Sicht kann man mit der gezeigten Defensivleistung durchaus zufrieden sein, doch stellen 13 erzielte Tore aus 50 Wurfversuchen eine katastrophale Quote dar. Bis zu den kommenden Spielen in Lübbenau (Pokal) und gegen Finowfurt muss jede einzelne Spielerin diszipliniert am Torabschluss arbeiten, damit derartige Angriffsquoten möglichst schnell der Vergangenheit angehören.

Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Jana Schmidt (4), Melissa Ziesmer (3), Franziska Bartl (2), Dina Schmidt (2/2), Caroline Steinhagen (2), Melanie Butter, Kerstin Heinrich, Karoline Kempe, Jacqueline Lorenz

Zeitstrafen: 1x Bartl, J. Schmidt

15 starke Minuten reichen

Nach über einem Monat Abstinenz durfte sich das Neuenhagener Handballpublikum endlich wieder auf einen Auftritt des Frauenteams freuen. Gegen den HSV Bernauer Bären sollte nach vier Auswärtspartien in Folge endlich wieder ein Sieg in der Gartenstadthalle gefeiert werden.
Doch der Start in die Partie verlief eher verhalten. Die gut aufgelegte Bernauer Torhüterin hielt das Spiel ausgeglichen (3:3). Auch ein kurzes Zwischenhoch zum 7:3 verpuffte, da die Gäste in dieser Phase erfolgreich jegliches Tempo aus dem Spiel nahmen. So robbten sich diese wieder heran (8:7) und auch beim 10:7-Halbzeitstand konnten die Rot-Weißen aus ihrer reiferen Spielanlage noch kein Kapital schlagen.
Das sollte sich in den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs grundlegend ändern: mit umgestellter Deckung und deutlicher Tempoverschärfung setzten sich die Rot-Weißen über 15:7 auf 20:9 ab. Die Bernauer hatten den Neuenhagenerinnen in dieser Phase wenig zu entgegnen. In der Schlussphase ließen die heimischen Damen noch eine Reihe guter Einwurfchancen ungenutzt, so dass man den Vorsprung bis zum 25:14-Endstand nur noch verwaltete.
Nach zwei ungefährdeten Siegen steht am kommenden Wochenende das Duell mit den zuletzt stark aufspielenden Liebenwalderinnen auf dem Plan.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (6), Dina Schmidt (5/2), Franziska Bartl (4), Kerstin Heinrich (4), Jana Schmidt (3/1), Dominique Bartlik (1), Melanie Butter (1), Karoline Kempe (1), Sabrina Radach, Melissa Ziesmer

Zeitstrafen: keine

Licht und Schatten 

Zwei durchwachsene Auswärtspartien liegen hinter den Neuenhagener Handballerinnen. Nach der unnötigen Niederlage in Schwedt (19:21) deklassierte man eine Woche später die OSG Fredersdorf trotz mäßiger Leistung mit 36:9.
Dabei erwischte man bei der weitesten Auswärtsfahrt der Saison nach Schwedt einen guten Start. Mit stabiler Abwehr und schnellem Umschaltspiel legten die Rot-Weißen ein schnelles 2:0 vor. Mit zunehmender Spielzeit ließ man sich jedoch von der einsetzenden Härte des Heimteams beeindrucken: beinahe jede aussichtsreiche Torchance wurde von Schwedter Seite durch ein rüdes Foul unterbrochen, für das die Unparteiischen es leider versäumten, die entsprechenden Strafen auszusprechen.
Zusätzlich ließen die Neuenhagenerinnen insbesondere zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Reihe von Konterchancen aus. So hatte man mehrmals (14:14, 16:16, 18:18) die Möglichkeit, die psychologisch wichtige Führung zu erzielen. Doch dies sollte nicht gelingen, so dass die heimischen Schwedterinnen für ihre rüde Gangart am Ende mit 2 Punkten belohnt wurden. Die Rot-Weißen kehrten mit einer unnötigen Niederlage sowie 4 verletzten Spielerinnen zurück in die Heimat.
Mit den Nachwirkungen der Partie hatten die Randberlinerinnen dann auch noch am darauf folgenden Wochenende zu kämpfen. Ohne drei sowie mit einer Reihe von angeschlagenen Spielerinnen galt es, die Spielanteile zu verteilen, um gut durch die Partie bei der OSG Fredersdorf zu kommen.
Angestachelt vom vergangenen Spiel wollte man dem Heimteam möglichst schnell die Grenzen aufzeigen. Dies sollte Dank engagierter Abwehr und glänzenden Torhütern auch gelingen. Die OSG konnte sich zu keinem Zeitpunkt als gleichwertiger Gegner präsentieren und obwohl spielerisch einiges im Argen lag, erarbeiteten sich die Rot-Weißen Chancen für 60 oder mehr Tore. Einmal mehr ließ man im Angriffsspiel jedoch über weite Strecken die Souveränität vermissen und vergab beste Einwurfmöglichkeiten en masse. Es sollte trotzdem zum Kantersieg reichen; mit ihrer Vorstellung in der Offensive konnten die Neuenhagenerinnen allerdings nicht zufrieden sein.
Man wird im Training auch weiterhin daran arbeiten, um sich nach dem wechselhaften Saisonstart Spiel für Spiel zu verbessern. Die erste Chance, den nächsten Schritt in die richtige Richtung zu unternehmen, besteht am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Bernau (14.30 Uhr).

Es spielten gegen Schwedt: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (10/8), Caroline Steinhagen (3), Melanie Butter (2), Jana Schmidt (2), Karoline Kempe (1), Nadine Schulz (1), Franziska Bartl, Dominique Bartlik, Kerstin Heinrich, Sabrina Radach, Melissa Ziesmer
Zeitstrafen: je 2x Bartl, J. Schmidt

Es spielten gegen Fredersdorf: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (9/1), Jana Schmidt (7/2), Dominique Bartlik (4), Karoline Kempe (4), Dina Schmidt (3), Melissa Ziesmer (3), Kerstin Heinrich (2), Sabrina Radach (2), Melanie Butter (1), Linda Steffenhagen (1)
Zeitstrafen: 1x Bartlik

Erste Pokalrunde souverän überstanden

In der ersten Runde des Landespokals traten die Neuenhagener Handballfrauen am Sonnabend Mittag bei der zweiten Mannschaft des Oranienburger HC an. In der aktuellen Situation sicherlich eine unangenehme Aufgabe: drei Leistungsträger standen den Rot-Weißen beim Start in die Pokalsaison nicht zur Verfügung. Trotzdem nahm man sich vor, dem heimischen Team von Beginn an die Grenzen aufzuzeigen. Und dies sollte in der ersten Halbzeit bravourös gelingen: Mit engagierter Deckung und gut aufgelegter Kristin Eichert im Tor eroberten die Neuenhagenerinnen Ball um Ball. Das daraus resultierende Tempospiel führte die Rot-Weißen über die Stationen 4:1 und 11:3 zur komfortablen Halbzeitführung (17:6).
Leider schien die hohe Führung der Neuenhagener Konzentration eher geschadet zu haben. Durch einige technische Fehler in den ersten Minuten nach der Pause vergab man mehrfach die Chance, den OHC weiter zu distanzieren. Nach Auszeit und kleiner taktischen Umstellung fanden die Rot-Weißen jedoch schnell wieder ihre Linie. Erfreulicherweise konnte Sabrina Radach in dieser Phase nach siebenmonatiger Verletzungspause ihr Comeback geben und auch gleich einige wichtige Akzente setzen.
Insgesamt diktierten die Neuenhagenerinnen so über 50 Minuten das Spiel. Die Gastgeberinnen, bei denen lediglich Jelena Ukrainzew einige Nadelstiche zu setzen wusste, konnten zu keinem Zeitpunkt auf eine Pokalüberraschung hoffen. Trotz des klaren Sieges (30:13) dürfen die Neuenhagenerinnen mit ihrer Chancenverwertung allerdings nicht zufrieden sein; eine Vielzahl von klaren Torchancen blieb noch ungenutzt.
Am nächsten Sonnabend werden die Rot-Weißen beim schweren Auswärtsspiel in Schwedt konsequenter mit ihren Möglichkeiten umgehen müssen, um dort mithalten zu können.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Franziska Bartl (7), Dina Schmidt (6/2), Jana Schmidt (6/1), Dominique Bartlik (5), Caroline Steinhagen (5/2), Kerstin Heinrich (1), Sabrina Radach, Karoline Kempe

Zeitstrafen: je 1x Bartl, Heinrich

Punkteteilung im ersten Auswärtsspiel

Mit einigen Sorgen reisten die Neuenhagener Handballerinnen nach ihrem Auftaktsieg zur zweiten Vertretung des HSV Falkensee. Nicht nur gesellte sich Dominique Bartlik zum Rot-Weißen Lazarett, zusätzlich gingen mehrere Leistungsträger angeschlagen ins Spiel. Auf der anderen Seite hatte sich Falkensee in der Vorwoche eine hohe Schlappe in Schwedt abgeholt, allerdings ohne die entscheidende Rückraumspielerin Viola Burzlaff.
Mit ihr an Bord entwickelte sich jedoch von der ersten Minute an ein enges Spiel. Die Neuenhagenerinnen erwischten einen verschlafenen Start, gerieten schnell 1:3 in Rückstand. Zwar kämpfte man sich über die aggressive Abwehr immer wieder zurück, doch taten sich die Rot-Weißen in der Offensive sehr schwer. Die Partie verlief über die gesamte Dauer äußerst eng. Vier Minuten vor Ende hatten die Neuenhagenerinnen beim Stand von 16:14 die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden, doch ließ die ungenügende Angriffseffektivität an diesem Tag den doppelten Punktgewinn nicht zu.
Nun müssen die kommenden Ligaspiele zeigen, was der Auswärtspunkt wert ist. Vorher treten die Rot-Weißen allerdings im Landespokal noch beim Oranienburger HC II an.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Jana Schmidt (4), Melanie Butter (3), Kerstin Heinrich (3), Franziska Bartl (2), Caroline Steinhagen (2/1), Karoline Kempe (1), Dina Schmidt (1/1), Nadine Schulz (1), Melissa Ziesmer

Zeitstrafen: 1x Bartl

Saisonauftakt geglückt!

Zur Eröffnungspartie der neuen Spielzeit gastierte der Grünheider SV in der Neuenhagener Gartenstadthalle. Nach einer langen und intensiven Vorbereitung brannten die Rot-Weißen darauf, das erste Pflichtspiel erfolgreich zu gestalten.
Und es wurde ein Start nach Maß: die Abwehr erzwang Grünheider Ballverluste und erlaubte so ein schnelles 3:0. Anschließend leistete man sich jedoch eine Reihe kleinerer individueller Schwächen, durch die sich die Gäste heran robbten (4:3).
Doch dann kam die stärkste Phase des Spiels: die Neuenhagenerinnen verteidigten enorm aufmerksam, antizipierten immer wieder die Passwege des Grünheider Angriffsspiels. Zudem konnte man sich über die gesamte Spielzeit auf das hervorragende Torhütergespann verlassen. Bis zur Halbzeit gelang den Rot-Weißen so ein 9:1-Lauf, das Spiel war entschieden.
Im zweiten Durchgang ließen die heimischen Damen dann die Zügel etwas schleifen. Zwar stand die Deckung weiterhin stabil, doch ließ eine Fülle unnötiger Zeitstrafen das Angriffsspiel stocken. Da außerdem einige klare Einwurfgelegenheiten ausgelassen wurden, blieb der Vorsprung weitgehend konstant. Insgesamt stand so ein ungefährdeter Auftaktsieg (22:12) zu Buche, auch wenn die zweite Halbzeit aus Neuenhagener Sicht alles andere als zufriedenstellend verlief. Für das kommende Spiel in Falkensee gilt es nun, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten, um auch dort erfolgreich bestehen zu können.

Es spielten: Kristin Eichert (Tor), Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (9/5), Dominique Bartlik (3), Jana Schmidt (3), Caroline Steinhagen (2/1), Franziska Bartl (1), Melanie Butter (1), Kerstin Heinrich (1), Karoline Kempe (1), Nadine Schulz (1), Melissa Ziesmer

Zeitstrafen: 2x Steinhagen, je 1x Heinrich, Schmidt J., Schmidt D., Ziesmer