Zum letzten Spiel dieser Saison brach der Neuenhagener Tross am Sonntag Mittag in Richtung Eisenhüttenstadt auf. Vielleicht lag es an der komfortablen Anreise im gemieteten Bus, vielleicht an der Bedeutungslosigkeit des Spiels für die Tabelle: die Rot-Weißen liefen dem Geschehen 60 Minuten hinterher, fanden nie zu ihrer gewohnten Souveränität im Angriffsspiel.
Dabei wusste die offensiv ausgerichtete Abwehr insgesamt durchaus zu gefallen. Die wichtigen Zweikämpfe wurden gewonnen, dem spielerisch limitierten Heimteam fehlte es an Ideen. Doch erlaubten sich die Randberlinerinnen eine Unmenge von Ballverlusten im Angriffsspiel, welche haarsträubende 12 Gegentore aus dem Konter zur Folge hatten. Die Geduld und Überlegtheit der vergangenen Spiele war vollkommen verflogen.
Dass es schließlich nicht zum Sieg für die aufopferungsvoll kämpfende Heimmannschaft reichte, lag nicht zuletzt an Jenny Filusch. Sie verhinderte kurz vor Ablauf der Spielzeit mit einer spektakulären Doppelparade einen Gegenstoß inklusive Nachwurf und rettete den Rot-Weißen einen unverdienten Punkt (20:20).
Auch wenn der letzte Auftritt wenig Grund zur Freude lieferte, so absolvierten die Neuenhagener Handballerinnen doch eine insgesamt zufriedenstellende Spielzeit. In vielen Aspekten konnte man sein Spiel verbessern, das gesetzte Saisonziel wurde frühzeitig gesichert. Nach der verdienten Ruhepause haben die Frauen nun mehrere Monate Zeit, um sich gewissenhaft auf die kommende Saison vorzubereiten. Hier will man erneut angreifen und das gute Ergebnis bestätigen.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (8/5), Franziska Bartl (3), Caroline Steinhagen (2), Kerstin Heinrich (2), Nadine Schulz (2), Melanie Butter (1), Melissa Ziesmer (1), Candy Borges (1), Dominique Bartlik, Karoline Kempe, Kathrin Rockel
Zeitstrafen: je 1x Heinrich, Schmidt
Zum letzten Heimspiel der Saison erwarteten die Handballerinnen der SG Rot-Weiß Neuenhagen die zweite Mannschaft des VfB Doberlug-Kirchhain in der Gartenstadthalle. Nachdem sich die zwischenzeitlich sehr angespannte Situation im Rot-Weißen Lazarett etwas gebessert hatte, wollten die heimischen Frauen gegen den Tabellenletzten nichts anbrennen lassen.
Doch fand man zunächst nur schwer ins Spiel. Gute Abwehrarbeit und unüberlegte Angriffsaktionen wechselten sich ab, so dass die Randberlinerinnen zwar optisch überlegen wirkten, sich jedoch vorerst nicht absetzen konnten (4:3, 7:5). Hinzu kamen einige taktische Experimente sowie weiterhin fehlende Geduld in den Offensivbemühungen. Bis zur Pause durfte der Gast durchaus noch Hoffnung haben (12:8).
Den zweiten Durchgang begannen die Neuenhagenerinnen konzentriert. Die aufmerksame Deckung verzeichnete einige Ballgewinne, die jetzt strukturierteren Angriffsbemühungen wurden geduldig zu Ende gespielt. Der Vorsprung konnte so sukzessiv ausgebaut werden (18:12, 23:13). Alle Spielerinnen kamen zu Einsatzzeiten, die Zuschauer bekamen noch einige sehenswerte Angriffszüge zu sehen. Beim Abpfiff der unauffälligen Eberswalder Schiedsrichter stand ein sicheres 26:16 zu Buche.
Insgesamt sahen die Zuschauer sicherlich kein Spiel, dass lange im Gedächtnis bleiben wird. Zwei sichere Punkte und die Gesamtbilanz von sieben Siegen aus neun Heimspielen stimmen die Neuenhagenerinnen jedoch positiv für die letzte Auswärtsaufgabe in Eisenhüttenstadt.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (8/2), Caroline Steinhagen (6/1), Franziska Bartl (5/1), Melanie Butter (3), Kerstin Heinrich (2), Sabrina Radach (1), Melissa Ziesmer (1), Karoline Kempe, Candy Borges
Zwei-Minuten-Zeitstrafen: je 1x Bartl, Borges, Schmidt
Am Samstag Nachmittag machten sich die dezimierten Neuenhagener Handballerinnen zur schweren Auswärtshürde zum Tabellenführer Werder auf. Nach etwas chaotischer Anreise blieb wenig Zeit für die gewohnte Erwärmung. Doch dies sollte nicht der letzte beschwerliche Umstand des Tages bleiben.
Beide Seiten begannen sehr nervös, ein 2:2 nach 10 Minuten spricht Bände. Doch dann kam es Schlag auf Schlag: drei schnelle Tore des heimischen Teams, ein Hexenschuss bei Sabrina, ein lädierter Knöchel bei Caro, eine geprellte Hand bei Melissa. Die Mannschaft stellte sich ab diesem Zeitpunkt fast von allein auf.
Das 4:10 zur Pause stellte offensiv zwar die geringste Ausbeute der Rot-Weißen in dieser Saison da, doch wirkte es angesichts der diversen Verletzungen fast nebensächlich.
Nichtsdestoweniger nahm man sich in der Pause vor, das Spiel unabhängig vom Ergebnis mit guter Stimmung zu beenden. Und so zeigte der tapfere Rest, was mit Einsatz und Leidenschaft möglich ist. Jede Spielerin gab alles; die Werderanerinnen mussten sich jedes Tor hart erarbeiten. Beim 12:15 eröffnete sich im Konter die Chance, dem Heimteam bedrohlich nah zu kommen. Doch leider landete der Ball neben dem Tor.
In den folgenden zehn Minuten spielten es die Havelländerinnen dann souverän zu Ende. Mit einem 14:19 aus Rot-Weißer Sicht (und gewonnener zweiter Halbzeit), konnte man sich erhobenen Hauptes verabschieden. Wir gratulieren der sympathischen Werderaner Mannschaft zum verdienten Aufstieg und wünschen viel Erfolg in der Brandenburgliga.
Die Neuenhagenerinnen wollen in den verbleibenden zwei Saisonspielen der Verletztenmisere trotzen und empfangen zum letzten Heimspiel in zwei Wochen Doberlug-Kirchhain II.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (4/1), Caroline Steinhagen (3), Melissa Ziesmer (3/1), Kerstin Heinrich (2), Franziska Bartl (1), Karoline Kempe (1), Melanie Butter, Sabrina Radach, Kathrin Rockel
2-Minuten-Zeitstrafen: je 1x Bartl, Kempe
Im vorletzten Heimpspiel der Saison mussten die Neuenhagener Handballerinnen gegen Calau eine bittere Heimpleite einstecken.
Dabei fanden die heimischen Frauen schnell ins Spiel: die bewegliche Abwehr stellte den Gast vor Rätsel und auch im Angriff wurde mit kühlem Kopf Chance um Chance kreeirt. Nach 15 gespielten Minuten waren die Calauer mit 7:3 noch sehr gut bedient. Taktisch und spielerisch vorgeführt, antworteten sie regelmäßig mit dem Ellbogen oder dem Griff in den Wurfarm. Durch das Auslassen einiger klarer Einwurfmöglichkeiten der Rot-Weißen sowie zwei überhastete Abschlüsse kurz vor der Pause stand zur Halbzeit lediglich ein 10:7.
Die zweite Hälfte begannen die heimischen Frauen recht verschlafen. Zwei schnelle Gegentore und eine Zeitstrafe; schon war der Vorsprung aufgebraucht. Dank diszipliniert gespielter Angriffe konnten die Neuenhagenerinnen wieder vorlegen (15:12), doch machte sich mit zunehmender Spieldauer der Kräfteverschleiß bemerkbar. Immer wieder führten Verzweiflungstaten des Calauer Rückraums zu Toren, die Abstimmung zwischen Mittelblock und Torhüter passte in dieser Phase überhaupt nicht. Die Stimmung kippte und das Spiel schien beim 17:21 entschieden.
Doch die Rot-Weißen rauften sich noch einmal auf: mit enormer Kampfkraft stemmte man sich gegen die Niederlage und hatte mehrmals die Chance zum Ausgleich. Die letzte davon beim 22:23 fünf Sekunden vor dem Ende. Dina Schmidt – die insgesamt ein hervorragendes Spiel machte – übernahm Verantwortung, doch leider ging ihr Versuch knapp über das Tor.
So entführte der Gast beide Punkte aus der Gartenstadthalle. Angesichts der großen Überlegenheit der ersten Hälfte und stetiger Umsetzung der taktischen Vorgaben hätten die Neuenhagenerinnen mehr verdient.
Es wird wohl unklar bleiben, wie permanenter Ellbogeneinsatz und gesundheitsgefährdendes Spiel auf Calauer Seite über 60 Minuten lediglich eine Zeitstrafe zur Folge haben konnte.
In der kommenden Woche treten die Randberlinerinnen beim ungeschlagenen Tabellenführer in Werder an und wollen den Favoriten möglichst lange ärgern.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (7/4), Melanie Butter (4), Kerstin Heinrich (3), Franziska Bartl (3), Sabrina Radach (2), Caroline Steinhagen (2), Nadine Schulz (1), Karoline Kempe, Melissa Ziesmer
2-Minuten-Zeitstrafen: je 1x Bartl, Schulz
Mit lediglich neun verbliebenen Spielerinnen mussten die Handballfrauen der SG Rot-Weiß Neuenhagen bei Germania Massen eine bittere 18:27 (10:12) – Niederlage quittieren. Viel Verantwortung lastete auf den Schultern der letzten zwei etatmäßigen Rückraumspielerinnen. Unter diesen Voraussetzungen war klar, dass jede Neuenhagenerin ihr absolutes Leistungsmaximum abrufen musste, um Massen an diesem Tag zu gefährden.
Obwohl ihnen nur 20 Minuten zur Erwärmung zugestanden wurde, fanden beide Teams gut ins Spiel. Die Neuenhagener Gäste konnten die Anfangsphase Dank guter Abwehr noch ausgeglichen gestalten. Durch effektiveres Überzahlspiel erarbeiteten sich die heimischen Massenerinnen jedoch bis zur Pause einen kleinen Vorsprung.
In der zweiten Halbzeit machte sich dann mehr und mehr die dünne Neuenhagener Personaldecke bemerkbar. Mehrere Spielerinnen der Rot-Weißen erwischten einen rabenschwarzen Tag; durch die arg beschränkten Wechselmöglichkeiten konnte dies nicht aufgefangen werden. Als sich dann auch noch Caroline Steinhagen nach unglücklichem Zusammenprall am Auge verletzte, blieb den Gästen noch eine gelernte Rückraumspielerin.
Die Massenerinnen hingegen konnten Dank des klar gewonnenen Torhüterduells immer wieder leichte Tore im Konter erzielen und fuhren letztlich an diesem Tag vollkommen verdient beide Punkte ein.
In den kommenden zwei Wochen muss es für die Neuenhagenerinnen nun darum gehen, die Niederlage abzuhaken um am 13. März das Heimspiel gegen Calau erfolgreich bestreiten zu können.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (7/4), Melanie Butter (3), Sabrina Radach (3), Karoline Kempe (2), Franziska Bartl (1), Kathrin Rockel (1), Caroline Steinhagen (1), Kerstin Heinrich
Zeitstrafen: je 1x Bartl, Kempe, Radach, Schmidt
Am vergangenen Sonntag konnte sich der Gast aus Fürstenwalde den Handballfrauen der SG Rot-Weiß Neuenhagen nicht als ebenbürtig erweisen. Das Spiel verlief über 60 Minuten enorm einseitig; die Fürstenwalderinnen fanden keine Mittel gegen die sichere Neuenhagener Abwehr.
Da die Rot-Weißen bis zur Halbzeit erneut eine ganze Reihe guter Chancen ungenutzt ließ, stand es zur Halbzeit „nur” 11:3.
In der zweiten Halbzeit starteten die Neuenhagenerinnen einige taktische Experimente. Trotzdem änderte sich am allgemeinen Spielablauf nichts: Fürstenwalde tat sich weiterhin schwer, in Wurfposition zu kommen während die heimischen Frauen Chance um Chance kreierten.
Insgesamt stand so nach einem munteren Spiel mit Trainingscharakter ein nie gefährdetes 33:7, in dem die überragend agierende Franziska Bartl kurioserweise ohne Torerfolg blieb.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (9/2), Caroline Steinhagen (7), Nadine Schulz (5), Melanie Butter (4), Sabrina Radach (3), Candy Borges (2/1), Karoline Kempe (2), Melissa Ziesmer (1), Franziska Bartl
Am vergangenen Sonnabend traten die Handballfrauen der SG Rot-Weiß Neuenhagen zum Verfolgerduell beim HV Luckenwalde an. Schon zweimal konnte man diesen Gegner in der aktuellen Saison besiegen, so dass die Chancen auch beim dritten Vergleich gut standen.
Gleich in den ersten Spielminuten zahlte sich die hervorragende Trainingsarbeit der letzten Wochen aus: mit stabiler Abwehr und geduldig gespielten Angriffen fanden die Rot-Weißen sicher ins Spiel. Ein schnelles 3:1 und kurz darauf 6:3 ließen beim selbsterklärten Aufstiegsfavoriten aus Luckenwalde erste Verzweiflungserscheinungen auftreten. Leider ließen die Randberlinerinnen bereits in dieser Phase eine Reihe guter Chancen ungenutzt, das Selbstbewusstsein der heimischen Damen weiter zu erschüttern. Statt der verdienten Führung stand so zur Halbzeit nur ein 10:10.
Direkt nach der Pause konnte aufgrund zweier Nachlässigkeiten in der Deckung eine Überzahl nur unentschieden gestaltet werden. Anschließend setzte es bis zur 40 Minute drei überflüssige Zeitstrafen, die den heimischen Damen drei Tore Vorsprung einbrachten. Doch die Neuenhagenerinnen verloren ihre Linie nicht: sie kämpften weiter und präsentierten sich durchweg mit der durchdachterer Spielanlage. Da man jedoch insgesamt vier Siebenmeter verwarf und weitere acht mal am Aluminium scheiterte, konnten die keineswegs überlegenen Luckenwalderinnen ihren Vorsprung verwalten.
Als sich die Rot-Weißen in den letzten Minuten mit einer letzten Tempoverschärfung gegen die drohende Niederlage stemmten, wuchs der Rückstand noch auf 20:26 an. Dies ist angesichts der Kräfteverhältnisse beider Mannschaften sicherlich unverdient hoch.
Alles in allem kann man der Neuenhagener Mannschaft nur die mangelhafte Chancenverwertung vorwerfen. Taktisch und spielerisch ist man über weite Strecken seiner Linie gefolgt. In den kommenden Trainingseinheiten gilt es nun, die Sicherheit im Abschluss wiederzufinden, um die bisher sehr gelungene Saison auch weiterhin erfolgreich zu bestreiten.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (6/3), Franziska Bartl (4), Kerstin Heinrich (4/1), Nadine Schulz (2), Melanie Butter (1), Sabrina Radach (1), Caroline Steinhagen (1), Melissa Ziesmer (1), Karoline Kempe, Kathrin Rockel
Zwei-Minuten-Strafzeiten: 2x Steinhagen, 1x Schulz
In einer wechselhaft geführten Partie besiegten die Neuenhagener Handballerinnen den SV Eintracht Ortrand schließlich 26:24. Insgesamt reichten 25 druckvolle Minuten, um die destruktiv agierenden Gäste in Zaum zu halten.
Den Rot-Weißen gelang ein solider Start ins Spiel. Gleich der erste Angriff war von Erfolg gekrönt, die Abwehr wirkte stabil. Nach 10 gespielten Minuten stand ein 5:2 zu Buche. Doch leider verlor man anschließend seinen Faden: zwei Fehlpässe, zwei Unachtsamkeiten in der Deckung und schon fanden sich die Ortranderinnen mitten im Spiel (6:6).
Schnell legte das heimische Team nach der nötigen Auszeit wieder drei Tore vor (9:6). Dieser Vorsprung sollte Dank Dina Schmidts Rückraum-Geschoss aus 13 Metern unmittelbar vor Pausenpfiff noch um ein Tor aufgestockt werden (13:9).
Die zweite Halbzeit begann verheißungsvoll. Es gelang den Rot-Weißen nun, mehr Druck auf die zumeist uninspiriert vorgetragenen Gästeangriffe auszuüben. Dies führte zu einigen Ballgewinnen, die auch prompt in schnelle Tore umgesetzt werden konnten. Der Spielstand spiegelte nun auch das spielerische Potential der zwei Mannschaften wider (24:17).
Dass dieser Vorsprung nicht bis ans Spielende gehalten werden konnte, lag vor allem an den Rot-Weißen selbst. Taktisch einwandfrei wurden immer wieder Torchancen kreiert, die schlicht zu häufig nicht verwertet werden konnten. Fünf verworfene Siebenmeter sprechen eine deutliche Sprache.
Alles in allem können die Neuenhagenerinnen mit ihrer Spielweise und den zwei Punkten durchaus zufrieden sein. Man hat nun drei Wochen Zeit, um für das Spiel in Luckenwalde an seiner Chancenverwertung zu arbeiten.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (7 Tore / davon 4 Strafwürfe), Caroline Steinhagen (6/1), Melanie Butter (3), Kerstin Heinrich (3), Nadine Schulz (3), Franziska Bartl (1), Candy Borges (1), Karoline Kempe (1), Melissa Ziesmer (1), Sabrina Radach, Kathrin Rockel
Zwei-Minuten-Zeitstrafen: 1x Caroline Steinhagen
Zum ersten Spiel des neuen Jahres erwarteten die Handballfrauen der SG Rot-Weiß Neuenhagen den Elsterwerdaer SV 94 in der heimischen Gartenstadthalle. Nachdem man dem Gegner im Hinspiel ein besseres Ergebnis gestattete als der Spielverlauf gerechtfertigt hätte, wollten die Randberlinerinnen dem Gast nun frühzeitig die Grenzen aufzeigen. Und dies sollte eindrucksvoll gelingen.
Die Rot-Weiße Abwehr fand sofort ins Spiel. Zwar zeigte sich in den ersten Angriffen noch etwas Aufregung, doch kann ein 5:1 nach 10 Minuten durchaus als geglückter Start gelten. Die Neuenhagenerinnen dominierten fortan das Geschehen und gerieten zu keinem Zeitpunkt ernsthaft unter Druck. Das lag zum einen am einfallslosen Elsterwerdaer Angriff, zum anderen auch am druckvollen Umschaltspiel des heimischen Teams. Selbst kurze Schwächephasen konnten durch taktische Disziplin und die insgesamt konsequente Deckung aufgefangen werden. So stand schließlich ein niemals gefährdeter 34:18 – Heimsieg, der den Rot-Weißen viel Selbstvertrauen für die weitere Rückrunde gibt. Das nächste Spiel bestreitet man am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr in der Gartenstadthalle gegen Eintracht Ortrand.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (7 Tore / davon 1 Strafwurf), Franziska Bartl (6), Melanie Butter (5), Kerstin Heinrich (4), Dina Schmidt (4/3), Melissa Ziesmer (3), Nadine Schulz (2), Sabrina Radach (2), Karoline Kempe (1), Kathrin Rockel
Zwei-Minuten-Zeitstrafen: 2x Steinhagen
Im letzten Spiel der Hinrunde besiegten die Neuenhagener Handballerinnen die Gäste aus Eisenhüttenstadt hochverdient mit 31:16. Nach ausgeglichener Anfangsphase dominierten die Rot-Weißen Dank solider Abwehrleistung und der vom Siebenmeterstrich makellosen Dina Schmidt (11 Tore, davon 9 Strafwürfe).
Der Start in die Partie verlief eher verhalten. Zwar präsentierten sich die Neuenhagenerinnen in der Abwehr stabil, jedoch unterliefen ihnen viele leichte Fehler im Ballvortrag. Da man außerdem im Angriff zu ungeduldig agierte, konnten die Gäste bis zum 5:4 noch mithalten. Als die Rot-Weißen jedoch auch im Angriff langsam zu ihrer Linie fanden, spielten sie sich bis zur Pause 12:5 in Front.
Hochmotiviert kamen die Neuenhagenerinnen aus der Kabine. Schnell wurde klar, dass sie sich den erfolgreichen Jahresabschluss nicht nehmen lassen wollten. Ausgehend von der agilen Abwehr trugen sie nun überlegte Angriffe vor. Auf die spielerische Überlegenheit der heimischen Frauen antworteten die Gäste oft mit überzogene Härte. Für diese wurden sie vom Rot-Weißen Überzahlspiel sowie überragender Siebenmeterquote (10 von 11) immer wieder bestraft. Über 18:8 und 27:14 fuhr man so mit geschlossener Mannschaftsleistung einen ungefährdeten Heimsieg ein: alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein.
Dank des gewonnenen direkten Vergleichs gegen Luckenwalde beenden die Neuenhagenerinnen die Hinrunde damit auf dem zweiten Platz der Verbandsliga Süd. Dieser Erfolg bestätigt die gute Entwicklung der Mannschaft und gibt weiteres Selbstvertrauen für die Aufgaben der Rückrunde. Wir wünschen all unseren Sponsoren, Fans und Freunden wunderschöne Feiertage und einen guten Rutsch! Zum ersten Pflichtspiel des neuen Jahres hoffen die Rot-Weißen am 16. Januar wieder auf Eure lautstarke Unterstützung.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (11 Tore / davon 9 Strafwürfe), Nadine Schulz (6/1), Candy Borges (3), Melissa Ziesmer (3), Sabrina Radach (2), Karoline Kempe (2), Kathrin Rockel (2), Caroline Steinhagen (2)
Zwei-Minuten-Zeitstrafen: 2x Borges, je 1x Schmidt, Steinhagen
Am vergangenen Sonnabend trafen die Handballfrauen von Rot-Weiß Neuenhagen im Achtelfinale des Landespokals auf den Oberligisten HSC Potsdam. Die durch Verletzung und Krankheit angeschlagene Neuenhagener Mannschaft musste hierbei eine auch in der Höhe verdiente Niederlage gegen den zwei Klassen höher antretenden Konkurrenten einstecken.
Die Geschichte der ersten Hälfte ist schnell erzählt: ein von Dina Schmidt direkt verwandelter Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit stellte das absolute Highlight aus Rot-Weißer Sicht dar. In den dreißig Minuten zuvor zeigten sich die Rot-Weißen von ihrer schwächsten Seite: das Angriffsspiel war geprägt von Unsicherheit, die taktische Linie wurde vollkommen verlassen. So machte man es den Potsdamer Gästen – die ihrerseits alles andere als fehlerlos spielten – zu leicht, sich schnell auf 1:7 abzusetzen. Zur Halbzeit stand ein frustierendes 6:16. Mit dieser Darbietung hätte man es gegen jeden Gegner in der eigenen Liga schwer gehabt.
Geweckt durch das Glücksgefühl des erwähnten direkten Freiwurfs zeigte man sich in der zweiten Halbzeit mit mehr Engagement. Die Angriffe wurden geduldiger vorgetragen und obwohl die Rot-Weißen nach wie vor eine Fülle leichter Fehler begingen, gestaltete man den zweiten Spielabschnitt ausgeglichen. Die nun etwas aufmerksamere Deckung ermöglichte der Torhüterin die eine oder andere Parade. Dies wiederum führte zu einigen leichten Toren. Leider verhinderten haarsträubende individuelle Fehler ein besseres Ergebnis; immerhin konnten die Neuenhagenerinnen schließlich den zweiten Spielabschnitt mit 12:11 für sich entscheiden. Es war also nicht unmöglich, den dezimierten Potsdamer Gast stärker zu fordern.
In der kommenden Woche gilt es nun, den Fokus wieder auf die Liga zu legen. Mit bisher lediglich zwei Niederlagen belegen die Rot-Weißen den zweiten Platz in der Verbandsliga Süd und wollen diesen im letzten Spiel des Jahres auch gegen Eisenhüttenstadt verteidigen. Anpfiff ist am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr in der Gartenstadthalle.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (7 Tore / davon 2 Strafwürfe), Dina Schmidt (4/2), Candy Borges (2/1), Franziska Bartl (2), Karoline Kempe (1), Nadine Schulz (1), Sabrina Radach (1), Kathrin Rockel, Melissa Ziesmer
Am vorigen Sonnabend traten die Handballerinnen der SG Rot-Weiß Neuenhagen bei der zweiten Vertretung des VfB Doberlug-Kirchhain an. Nach zuletzt fünf schweren Spielen in Serie und hoher Belastung für alle Beteiligten, reichte an diesem Tag eine insgesamt durchschnittliche Leistung zum doppelten Punktgewinn. Während die Rot-Weißen im Angriff einen guten Start in die Begegnung hatten, präsentierte man sich defensiv nachlässig. Da die Heimmannschaft jedoch zunächst eine Reihe Fehlwürfe produzierte, konnten die Neuenhagener Gäste eine schnelle 10:3 – Führung verbuchen. Mit zunehmender Spielzeit fanden die Doberluger Würfe nun wiederholt ihr Ziel; man sah sich beim 15:9 zur Auszeit genötigt. Anschließend intensivierten die Rot-Weißen ihre Abwehrbemühungen, so dass man sich halbzeitübergreifend in 10 Minuten auf 22:9 absetzen konnte. Das Spiel war damit entschieden. Ohne Probleme verwalteten die Neuenhagenerinnen nun ihren Vorsprung; insbesondere im Angriffsspiel wusste man sich immer wieder geschickt in Szene zu setzen. Defensiv fehlte jetzt oft der letzte Biss, so dass die heimischen Frauen die Niederlage im Rahmen halten konnten.
Als erfreulich erwies sich wieder einmal die mannschaftliche Ausgeglichenheit der Neuenhagenerinnen. Die beim Strafwurf äußerst sichere Caroline Steinhagen – sie leistete sich keinen einzigen Fehlwurf von der Marke – konnte mit 13/8 Toren am häufigsten einnetzen.
Ein besonderer Dank geht an unsere Busfahrer Frank und Kevin, die uns die enspannteste Auswärtsfahrt der bisherigen Saison ermöglichten.
In zwei Wochen werden sich die Rot-Weißen insbesondere defensiv gehörig steigern müssen, um dem zwei Ligen höher spielenden HSC Potsdam im Landespokal Paroli bieten zu können.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (13 Tore / davon 8 Strafwürfe), Nadine Schulz (5), Kerstin Heinrich (3), Sabrina Radach (3), Dina Schmidt (3), Melissa Ziesmer (3), Franziska Bartl (2), Karoline Kempe (2), Melanie Butter (1), Kathrin Rockel
Zwei-Minuten-Zeitstrafen: 1x Dina Schmidt
Nach zuletzt zwei Niederlagen wollten die Neuenhagener Handballfrauen im Landespokal zurück in die Erfolgsspur finden. Hierfür erwartete man mit der HV Luckenwalde 09 einen guten Gegner in der Gartenstadthalle. Nachdem man im letzten Spiel den Beginn vollkommen verschlief, fanden die Rot-Weißen diesmal sofort ins Spiel. Abwehr und Torhüterin standen stabil, die Luckenwalder Gäste fanden kaum ein Mittel. Auch die Angriffe wurden gut vorbereitet: mit der richtigen Mischung aus Geduld und Spielfreude gingen die Neuenhagenerinnen mit 6:2 in Führung. Da jedoch das Tempospiel in der ersten Halbzeit mit hoher Fehlerquote behaftet war, konnte man diese vorerst nicht weiter ausbauen. Beim Stand von 13:9 wurden die Seiten gewechselt. Auch im zweiten Durchgang erwischte man den besseren Start. Diszipliniert gespielte Angriffe und die weiterhin konzentrierte Deckung ließen die Neuenhagenerinnen bis auf 20:12 enteilen. Damit war das Spiel praktisch entschieden.
In der Folge erhöhten die Gäste ein wenig das Tempo und betrieben bis zum Endstand von 28:23 noch etwas Ergebniskosmetik. Trotzdem präsentierten sich die Rot-Weißen durchweg als die bessere Mannschaft, erzeugten von jeder Position Torgefahr.
Dank dieses wichtigen Erfolgserlebnisses können die Neuenhagener Handballerinnen nun selbstbewusst in die letzten Spiele des Jahres gehen. Am nächsten Sonnabend will man in der Verbandsliga die Punkte aus Doberlug-Kirchhain entführen.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (6 Tore / davon 2 Strafwürfe), Dina Schmidt (7), Melanie Butter (5), Nadine Schulz (5), Sabrina Radach (3), Candy Borges (1), Kerstin Heinrich (1), Karoline Kempe, Melissa Ziesmer
Zwei-Minuten-Strafzeiten: je 1x Schmidt, Ziesmer
Am vergangenen Sonntag hatten die Neuenhagener Handballfrauen mit Grün-Weiß Werder einen starken Gegner zu Gast. Von heimischer Seite sollte diesem mit aggressivem Abwehrspiel begegnet werden. Zwei Angriffe lang schien dieser Plan zu fruchten: die gute Interaktion zwischen Blockspieler und Torhüter resultierte in Ballgewinnen für die Rot-Weißen. Dann setzte sich jedoch die Klasse im Werderaner Rückraum durch und nutzte konsequent die ungewohnten Schwächen der Neuenhagener Deckung. In Kombination mit zerfahrenem Angriffsspiel erlaubte dies den Gästen innerhalb kürzester Zeit auf 9:2 zu enteilen.
Erst jetzt fanden die heimischen Damen langsam ihre Einstellung zum Spiel. Die Deckung stabilisierte sich etwas, einige Ballgewinne waren die Folge. Beim 6:11 – Halbzeitstand aus Sicht der Neuenhagenerinnen war die Hoffnung noch nicht verloren. Nach der Pause kämpfte man sich mit viel Engagement sukzessiv zurück ins Spiel. Mit offensiverer Abwehr und schnellem Umschalten kamen die Rot-Weißen 10 Minuten vor dem Ende zurück in Schlagdistanz (16:19). Leider fanden sich die Werderanerinnen zu diesem Zeitpunkt mit dem Glück im Bunde: ein abgefälschter Schlagwurf, zwei Tore aus spitzestem Winkel. Das Spiel war wohl entschieden.
Zwei überflüssige Zeitstrafen besiegelten schließlich die verdiente Heimniederlage (20:26). Die Neuenhagenerinnen fanden zu keinem Zeitpunkt zu ihrem geduldigen Angriffsspiel und agierten in der Abwehr insgesamt zu naiv. Gegen diesen starken Gegner waren Einsatz und Leidenschaft über 40 Minuten schlicht zu wenig, um siegen zu können. Am kommenden Sonntag hat man nun die Chance, sich gegen den nächsten guten Gegner zu beweisen: in der zweiten Runde des Landespokals wird die HV Luckenwalde 09 in der Gartenstadthalle erwartet.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (4 Tore / davon 3 Strafwürfe), Caroline Steinhagen (4/2), Candy Borges (4/1), Franziska Bartl (3), Nadine Schulz (2), Melissa Ziesmer (2), Melanie Butter (1), Kerstin Heinrich, Karoline Kempe, Sabrina Radach
2-Minuten-Zeitstrafen: je 1x Butter, Steinhagen
Nach zuletzt zwei Erfolgen gegen Germania Massen gingen die Handballfrauen der SG Rot-Weiß Neuenhagen mit viel Selbstvertrauen in die schwierige Aufgabe beim bisher ungeschlagenen HV Calau.
Bereits nach wenigen Minuten wurde klar, wie das Spiel laufen würde: der bewegliche Neuenhagener Angriff hatte wenig Probleme mit der Calauer Abwehr, scheiterte jedoch bereits mit den ersten Großchancen an Susann Radenz im Calauer Tor. Auf der anderen Seite fand die Rot-Weiße Deckungsreihe gut ins Spiel. Ein Spielstand von 4:4 nach 20 Minuten spricht Bände; statt einer komfortablen Führung hielt man die Heimmannschaft mit Fehlwürfen en masse im Spiel. Da es den Calauer Damen anschließend gelang, die Paraden ihrer Torfrau in Kontertore umzusetzen, fanden sich die Rot-Weißen zur Halbzeit mit 8:10 in Rückstand.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Gesamtbild: die Neuenhagener Gäste zeigten die deutlich überlegene Spielanlage und konnten die Calauer Deckung ein ums andere Mal düpieren. Einzig der Ball wollte nicht ins Tor. Viel zu oft endeten die gut gespielten Angriffe der Rot-Weißen am Gebälk oder bei der hervorragenden Susann Radenz. Die nicht unterbundene Härte der heimischen Abwehrreihe tat ihr Übriges. Beim 15:10 aus Calauer Sicht musste sich wohl selbst die Heimmannschaft ungläubig die Augen reiben. Doch gaben sich die Neuenhagenerinnen nicht geschlagen; mit Kampf und Leidenschaft setzte man seine Konzepte weiter um und kam kurz vor dem Ende zum 18:18. Ein weiteres unnötiges Gegentor folgte, in Unterzahl reichten die letzten 30 Sekunden nicht, um noch eine aussichtsreiche Wurfsituation zu kreieren. Am ausgelassenen Jubel der heimischen Damen ließ sich ablesen, wie unerwartet und glücklich dieser Punktgewinn für sie war.
Aus Neuenhagener Sicht bleibt festzuhalten, dass 19 Gegentore durchaus eine eine passable „Ausbeute“ darstellen; man hatte mehr als genug Torgelegenheiten, um einen sicheren Auswärtssieg zu landen. Im kommenden Heimspiel gegen die ebenfalls ungeschlagenen Werderanerinnen wollen die Rot-Weißen den Calauer Ausrutscher vergessen machen und in die Erfolgsspur zurückkehren.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Dina Schmidt (6 Tore / davon 2 Strafwürfe), Kerstin Heinrich (4), Franziska Bartl (2), Nadine Schulz (2), Caroline Steinhagen (2/1), Candy Borges (1/1), Melanie Butter (1), Karoline Kempe, Kathrin Rockel
2-Minuten-Zeitstrafen: 2x Bartl, je 1x Heinrich, Steinhagen
Disqualifikation: Borges
Nachdem man am vergangenen Wochenende im Pokal den TSV Germania Massen nach Verlängerung bezwingen konnte, empfingen die Handballerinnen der SG Rot-Weiß Neuenhagen nun den selben Gegner in der heimischen Gartenstadthalle. Obwohl es den Randberlinerinnen an Motivation nicht fehlte, verlief der Beginn sehr verhalten. Über 2:2 und 5:5 konnte sich bis zum 7:7 keine Mannschaft einen Vorsprung erspielen. Als sich jedoch die hervorragende Jenny Filusch aufschwang, mehrfach größte Einwurfmöglichkeiten der Massener Gäste zunichte zu machen, ermöglichte sie damit vier Tore in Folge zur 11:8 – Halbzeitführung.
Nach kurzen Abstimmungsschwierigkeiten zu Beginn des zweiten Durchgangs stabilisierten die Rot-Weißen ihre Abwehr deutlich. Immer wieder gerieten die Gäste in ungünstige Wurfsituationen, die oft zur Beute der weiterhin aufmerksamen Neuenhagener Torhüterin wurden. Zudem erhöhten die heimischen Damen ihre taktische Disziplin im Angriffsspiel und vergrößerten den Vorsprung so bis zur 48. Minute auf 18:11.
Diese Führung sollte auch in der hektischen Schlussphase – drei Massenerinnen „verdienten“ sich in kürzester Zeit Hinausstellungen – nicht mehr gefährdet werden. Dank des überzeugenden zweiten Spielabschnitts setzten sich die Rot-Weißen schließlich 21:14 durch und behaupten damit die Tabellenführung. Am kommenden Sonnabend will man diese auch beim bisher ungeschlagenen HV Calau verteidigen.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (6 Tore / davon 1 Strafwurf), Dina Schmidt (4), Nadine Schulz (3), Melanie Butter (2), Karoline Kempe (2), Candy Borges (2/2), Kerstin Heinrich (1), Sabrina Radach (1), Franziska Bartl
2-Minuten-Zeitstrafen: 2x Borges
Am vergangenen Sonnabend stand für die Handballerinnen der SG Rot-Weiß Neuenhagen der erste von zwei Vergleichen mit der TSV Germania Massen auf dem Programm. Mit vier Ligasiegen in Folge konnte man zuletzt viel Selbstbewusstsein tanken und hatte nun den Einzug in die zweite Runde des Landespokals fest im Blick. Durch den Ausfall zweier wichtiger Leistungsträger waren die Rot-Weißen jedoch zu einigen Umstellungen gezwungen und erwischten einen sehr durchwachsenen Start in die Partie. In der Abwehr ließ man die zuletzt gewonnene Souveränität vermissen und auch im Angriff rieb man sich zu häufig in Einzelaktionen auf. Die erste Halbzeit verlief so ohne größere Höhepunkte; keine der Mannschaften war in der Lage, sich abzusetzen (8:9). Nach der bis dahin gezeigten Leistung konnte es für die Neuenhagenerinnen eigentlich nur besser werden. Was folgte, war jedoch ein rabenschwarzer Start in die zweite Halbzeit. Verfrühte Wurfentscheidungen und zahlreiche Fehler im Aufbauspiel ließen die Massener Gastgeberinnen in kürzester Zeit auf 11:16 enteilen. Die Partie schien den Rot-Weißen aus den Händen zu gleiten.
Dennoch gab man sich nicht geschlagen. Im Folgenden offenbarte die Mannschaft ihren unbändigen Siegeswillen. Mit Einsatz und Leidenschaft stabilisierte sich die Abwehr, Jenny Filusch zeigte einige wichtige Paraden. Tor um Tor kämpften sich die Rot-Weißen zurück ins Spiel. Und tatsächlich hatte man beim 21:19 mit nur zwei verbleibenden Minuten das Spiel gedreht und den Sieg vor Augen.
Doch leider zollte man nun dem hohen Tempo Tribut. Durch überhastete Angriffsaktionen lud man die Heimmannschaft zum Kontern ein und musste 15 Sekunden vor dem Ende das 21:22 hinnehmen. Es sollte nicht die letzte Wendung des mitreißenden Pokalfights sein: Ausgerechnet die zuvor unglücklich agierende Melanie Butter besorgte doch noch den Ausgleich und die damit fällige Verlängerung. In den 10 Extraminuten zeigten sich die Rot-Weißen noch einmal von ihrer konzentrierten Seite: Mit taktischer Disziplin und nun fast unüberwindlicher Deckung wurden die Massenerinnen letztlich 26:24 niedergerungen.
Um Haaresbreite konnte so die erste Niederlage der Saison noch einmal abgewendet werden, Kampf und Einsatz kompensierten individuelle Schwächephasen. Am kommenden Sonntag wird es gegen den selben Gegner in der heimischen Gartenstadthalle um wichtige Punkte in der Verbandsliga Süd gehen. Die Neuenhagenerinnen werden die Schwankungen in ihrem Spiel in den Griff bekommen müssen, um dann bestehen zu können. Hierfür können die unter der Woche wieder zur Mannschaft stoßenden Spielerinnen ein wichtiger Baustein sein.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Candy Borges (8 Tore / davon 6 Siebenmeter), Kerstin Heinrich (4/1)Caroline Steinhagen (4), Melanie Butter (3), Dina Schmidt (3), Franziska Bartl (2), Nadine Schulz (2), Karoline Kempe, Kathrin Rockel
2-Minuten-Zeitstrafen: je 1x Heinrich, Steinhagen
Das Frauenteam der SG Rot-Weiß Neuenhagen deklassierte am vierten Spieltag der Verbandsliga Süd mit begeisternder Leistung die BSG Pneumant Fürstenwalde. Zur späten Anwurfzeit wollte der Tabellenführer von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen und legte los wie die Feuerwehr. Ein schnelles 8:1 hatte die frühe Auszeit der heimischen Damen zur Folge. Doch am Spielverlauf änderte sich auch anschließend nichts. Die Rot-Weiße Abwehr stand insgesamt stabil; wenn sie doch einmal zu spät kam, so bewahrte die gut aufgelegte Jenny Filusch ihre Mannschaft vor Schlimmerem. Durch schnelles Umschalten und unbändigen Tordrang setzte man sich so über 14:2 bis auf 20:4 zur Halbzeit ab.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchten die Fürstenwalderinnen etwas aggressiver zu verteidigen. Gegen das druckvolle Spiel des Rot-Weißen Rückraums waren sie jedoch machtlos, so dass der Vorsprung weiter anstieg. Auch die Neuenhagener Abwehr stand weiter solide; den heimischen Handballerinnen konnten so die letzten 12 Minuten der Torerfolg verwehrt werden. Mit abschließendem 10:0 – Lauf erspielte man sich letztlich ein vollkommen verdientes 42:10. In einer homogenen Mannschaft – jede der eingesetzten Spielerinnen erzielte ein Tor – trafen Caroline Steinhagen (11 Tore) und Dina Schmidt (8) am häufigsten. Mit dieser hervorragenden Vorstellung haben sich die Neuenhagenerinnen nun ein spielfreies Wochenende verdient. Anschließend kommt es zum doppelten Kräftemessen mit Germania Massen: in Pokal sowie Liga will man kontinuierlich weiter an sich arbeiten und an die bisher starken Leistungen anknüpfen.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (11 Tore / davon 6 Strafwürfe), Dina Schmidt (8), Kerstin Heinrich (5/2), Franziska Bartl (4), Melanie Butter (4), Nadine Schulz (4), Candy Borges (3/2), Karoline Kempe (1), Sabrina Radach (1), Melissa Ziesmer (1), Kathrin Rockel
Nach zwei verdienten Auswärtserfolgen stand für die Handballfrauen der SG Rot-Weiß Neuenhagen am vergangenen Sonntag das erste Heimspiel der Saison an. Auch der Gast aus Luckenwalde ging ohne Verlustpunkte aus den ersten beiden Spielen hervor, so dass sich die Fans auf ein wahres Spitzenspiel freuen konnten. Und sie sollten nicht enttäuscht werden: die Neuenhagenerinnen erwischten einen Start nach Maß. Auch eine Pressdeckung gegen Dina Schmidt konnte das schnelle 4:0 nicht verhindern und zwang den Luckenwalder Trainer zur frühen Auszeit. Anschließend geriet etwas Sand ins Rot-Weiße Getriebe, durch einige technische Fehler lud man die Gäste zu Kontern ein. Ab dem 6:7 lagen diese so stets knapp in Führung. Nachdem beim 10:12 die Seiten gewechselt wurden, entwickelte sich eine rasante zweite Halbzeit. Die Luckenwalderinnen bissen sich an der Deckung der Rot-Weißen immer wieder die Zähne aus, lediglich individuelle Fehler verhinderten zu diesem Zeitpunkt ein besseres Ergebnis. So war das Spiel selbst beim 16:20 aus Neuenhagener Sicht noch vollkommen offen. Und tatsächlich rissen die Rot-Weißen mit unwiderstehlichem Schlussspurt und fünf Toren in Folge das Ruder noch herum. Hierbei düpierte insbesondere die blendend aufgelegte Melanie Butter die Luckenwalder Torhüterinnen ein ums andere Mal. Zusätzlich präsentierte sich Candy Borges von der Siebenmeter-Marke sehr treffsicher.
Dank überragender Abwehrleistung hatten die Rot-Weißen so schließlich mit 25:24 das bessere Ende für sich. In der insgesamt sehr verbissen geführten Partie überzeugten die Neuenhagenerinnen mit geschlossener Mannschaftsleistung und großer Einsatzbereitschaft. Am nächsten Sonnabend tritt man nun als alleiniger Tabellenführer bei Pneumant Preußen in Fürstenwalde an.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Candy Borges (8 Tore / davon 6 Strafwürfe), Melanie Butter (9), Caroline Steinhagen (3), Kerstin Heinrich (2), Franziska Bartl (1), Dina Schmidt (1), Nadine Schulz (1), Sabrina Radach, Karoline Kempe, Melissa Ziesmer
Zwei-Minuten-Strafzeiten: je 1x Steinhagen, Bartl, Heinrich
Zum zweiten Spiel der Saison stand für die Neuenhagener Handball-Frauen die Auswärtsfahrt nach Ortrand an. Nachdem man letzte Woche beide Punkte aus Elsterwerda entführen konnte, war die Motivation hoch, auch den Lausitzerinnen das Leben schwer zu machen. Und tatsächlich erinnerte die Partie in vielen Facetten an das erste Saisonspiel: Dank stabiler Abwehr und clever gespielter Angriffe kontrollierten die Rot-Weißen das Spiel für 40 Minuten.
Über die Stationen 5:2 und 12:7 stieg der Vorsprung bis zum 18:10 stetig an. Man brachte die oft überharte Deckung der Ortranderinnen gut in Bewegung, so dass sich besonders Kerstin Heinrich und Candy Borges als sichere Schützen zeigen konnten.
Durch einige leichte Fehler im Angriff und den einsetzenden Kräfteverschleiß kam die Heimmannschaft anschließend zu fünf Toren in Folge. Die Halle war nun erwacht und beim 18:15 schien wieder alles möglich. Mit der Erfahrung aus dem ersten Spiel und überlegt gespielten Angriffen gewannen die Rot-Weißen jedoch die Kontrolle zurück und siegten schließlich verdient mit 21:17. Inbesondere in der Schlussphase zeigte sich, dass man nur als Kollektiv erfolgreich sein kann. Diese Tendenz soll in nächster Zeit noch verstärkt werden. Dementsprechend geht die Frauenmannschaft mit großer Vorfreude in das erste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die noch ungeschlagenen Luckenwalderinnen.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Kerstin Heinrich (5 Tore / davon 1 Strafwurf), Candy Borges (5/5),
Melanie Butter (3), Dina Schmidt (2/2), Nadine Schulz (2), Caroline Steinhagen (2), Franziska Bartl
(1), Sabrina Radach (1), Karoline Kempe, Kathrin Rockel
Zwei-Minuten-Zeitstrafen: 1x Franziska Bartl
Mit einem souveränen Sieg beim Brandenburgliga-Absteiger Elsterwerdaer SV 94 sind die Handball-Frauen der SG Rot-Weiß Neuenhagen in die neue Spielzeit gestartet. Dabei begann die weiteste Auswärtsfahrt der Saison etwas holprig: lediglich neun Spielerinnen standen zur samstäglichen Reise nach Elsterwerda zur Verfügung. Zusätzlich setzte sich der Rot-Weiße Tross erst mit einiger Verspätung in Bewegung.
Was jedoch im weiteren Verlauf des Tages folgen sollte, war eine Demonstration von Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit: Zwar mussten sich die Neuenhagenerinnen nach nervösem Start drei Angriffe gedulden, doch löste das erste Tor der Saison den Knoten. Selbstbewusst übernahmen die Rot-Weißen fortan die Kontrolle des Spiels. Nachdem beim 3:2 die erste Führung erzielt war, wurde diese über die gesamte Spielzeit nicht mehr aus der Hand gegeben. Mit taktischer Disziplin und überragender Deckung dominierte man die Elsterwerdaerinnen; beim 20:12 in der 45. Minute schien das Spiel entschieden. Verständlicherweise ließen in der Schlussphase die Kräfte der Rot-Weißen ein wenig nach, so dass die Heimmannschaft mit vier Treffern in Folge noch einmal Morgenluft witterte (21:17). Doch auch in dieser kritischen Phase behielt man die Ruhe und entführte letztlich souverän (23:18) beide Punkte aus Elsterwerda.
Es bleibt festzuhalten, dass die Neuenhagener Handballdamen durch mannschaftliche Geschlossenheit auf ganzer Linie überzeugten. Es fällt schwer, einzelne Spielerinnen aus dem Kollektiv hervorzuheben. Geburtstagskind Caroline Steinhagen, die sich mit ihren 6 Toren selbst ein schönes Geschenk machte, soll trotzdem nicht unerwähnt bleiben.
Die Rot-Weißen scheinen für die weiteren Aufgaben gut gerüstet, zumal drei Leistungsträger im Laufe der Woche wieder zur Mannschaft stoßen. Am kommenden Sonnabend kann für das schwere Auswärtsspiel in Ortrand dann hoffentlich wieder aus dem Vollen geschöpft werden.
Es spielten: Jenny Filusch (Tor), Caroline Steinhagen (6 Tore / davon 2 Strafwürfe), Kerstin Heinrich (5), Franziska Bartl (4), Nadine Schulz (3), Dina Schmidt (2), Kathrin Rockel (2), Candy Borges (1/1), Karoline Kempe
Zwei-Minuten-Zeitstrafen: 1x Dina Schmidt