Berlin/Strausberg (moz) Der Landespokal Kegeln des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Brandenburg 2011 geht an die Bezirksgruppe Strausberg/Bad Freienwalde I.
Da es keinen vergleichbaren Veranstaltungsort im Land Brandenburg gibt (drei Bahntypen Bohle, Schere und Classic) musste der Landesblinden- und Sehbehindertenverband Brandenburg seinen Pokalwettbewerb auf der Kegelanlage am Anhalter-Bahnhof Berlin austragen. Dieser Wettkampf diente gleichzeitig der Qualifikation für den Bundespokal in Wolfsburg, der vom 29. April bis 1. Mai ausgespielt wird. Auch der Bundespokal wird in diesem Jahr auf drei Bahnen (Bohle, Schere und Classic) ausgetragen. Damit wurden nahezu die gleichen Bedingungen wie in Wolfsburg geschaffen. Somit waren die Pokalkämpfe in Berlin also gleichzeitig ein guter Test für die 29 Starter aus den Bezirksgruppen Strausberg, Bad Freienwalde und Oberhavel. Die Bezirksgruppen setzten sich aus vier Mannschaften mit jeweils fünf Aktiven zusammen.
Pokalsieger: Bezirksgruppe Strausberg/Bad Freienwalde I mit 3319,63 Spielpunkten
In der Pokalmannschaft spielten: Ilona Kopp, Hans-Jürgen Oestreich, Martin Hübchen, Enrico Elsholz und Roland Bartelt-
In der Einzelwertungen gab es folgende Pokalsieger in den Schadensklassen B1 (blind), B2 (praktisch blind) und B3 (stark sehbehindert):
B1: Marion Weber (Strausberg) 325 Holz
B2: Sabine Kemnitzer (Oberhavel) 610
B3: Anette Schade (Oberhavel) 661
B1: Enrico Elsholz (Strausberg) 568
B2: Tino Schätzel (Oberhavel) 666
B3: Roland Bartelt (Strausberg) 764
(Die Pokalgewinner haben sich für den Bundespokal in Wolfsburg qualifiziert).